Das Stück "Ein Volksfeind" wurde von Ibsen 1882 veröffentlicht. Wie auch in anderen gesellschaftskritischen Dramen von Ibsen besteht eine unruhige Verunsicherung darüber, ob es sich nun um eine Komödie oder eine Tragödie handelt – oder eben um etwas Neues, mit dem gezielt die eingespielten Publikumserwartungen unterlaufen werden soll.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Kurarzt Doktor Stockmann, der herausgefunden hat, daß das Wasser seines Bades gesundheitsschädlich ist. Stockmann will seine Entdeckung sofort veröffentlichen und erwartet, daß sie von allen Bewohnern des Badeortes begeistert aufgenommen und die Behörden zur Beseitigung des Missstandes bewegen wird. Natürlich kommt alles ganz anders, als unser Idealist denkt. Der Amtsrat, Stockmanns Bruder, setzt sich mit routinierter Demagogie und energischer Machtausübung seine eigene Version der Wahrheit durch. Nach und nach schließen sich die Reihen der Bürger zu einer geschlossenen Mehrheit und erklärt schließlich den Arzt in einer Versammlung als Volksfeind. Dennoch beurteilt Stockmann seine Isolation am Ende des Stücks trotzig und positiv :
„ Der stärkste Mann auf der Welt ist der, der ganz alleine da steht ! “
Obwohl dieses Stück schon über hundert Jahre alt ist (1882 von Ibsen veröffentlicht), sind die dort ablaufenden gesellschaftlichen Mechanismen und die philosophischen Fragestellungen nach wie vor relevant.
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Thomas Stockmann, Kurarzt
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Thies John
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Frau Stockmann
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Silke Arens
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Kinder
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Lene Caesar, Till und Lina Arens
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Peter Stockmann, Amtsrat
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Joachim Wendt
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Herr Hovstad, Redakteur
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Timm Engels
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Herr Aslaksen, Drucker
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Stefan Schwarze
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Herr Billing, Journalist
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Sönke Bender
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Morten Kiil
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Friedrich Caesar
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Petra Andersen
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Anja Wermke-Brandtner
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Tina
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Dominika Jakobi
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Volk
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Timm Engels und Joachim Wendt
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Photos/Plakat
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Timm Engels und Joachim Wendt
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Programmheft/ Technik/Licht
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Jörn Arens und Katrin-Lena Greiner
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Regieassistenz
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Marta Pawlik-John
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Regie
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Jörn Arens
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